von Effitrin am Do Jan 28, 2010 14:38
Eines Tages kam ein Magier aus dem weit entfernten Osten Xhodons. Sein Name war Effitrin und zu Hause war er dafür bekannt ein machthungriger Magier zu sein. Niemand mochte ihn wirklich doch alle fürchteten seinen Zorn und somit mieden sie ihn. Manche, so sagt man, versteckten sich sogar wenn er in Sichtweite war. Viele hunderte Gerüchte gab es über ihn. Doch diese ganzen Geschichten erreichten ihn erst sehr spät, und als er erfuhr wie gehasst er war, suchte er die Felúndin auf. Er fragte sie, wie es denn sein konnte, dass ihn keiner mochte. Die Felúndin aber waren zu dieser Zeit sehr arrogant, so empfand er es, und wollten ihm nicht mal antworten. Sie zeigten ihm lediglich ein Stück Papier, auf dem geschrieben stand: 'Zyklop'.
Der junge Magier war sehr erzürnt über diese Frechheit, und wollte wieder zurück reisen. Wie der Zufall es so will, bemerkte ihn aber einer der riesigen Zyklopen im Gebirge. Dieser Zyklop schoss auf ihn zu, und vor lauter Angst und Schrecken, wirkte der Magier alle Zauber die ihm nur in den Sinn kamen. Doch erfolglos. Er konnte sich erinnern einmal etwas über diese Wesen gehört zu haben. Sie seien 5 Meter groß und hunderte Kilos schwer. Und sie hätten nur ein Auge. Des weiteren sollen sie Immun gegen Magie sein und einmal die Welt beherrscht haben. Dies konnte er nie glauben und für ihn war die Sache schon gegessen. Doch einer dieser Zyklopen lief ihm nun entgegen und es schauderte ihm so sehr, dass er nichtmal versuchen konnte zu flüchten. Zirka 10 Meter vor dem kleinen Magier stoppte der Riesige Zyklop, er beugte sich hinunter, sah sich Effitrin an, und meinte: ''KLEINER MAGIER WAS TUST DU AN DIESEM ORT?'' Mit zittriger Stimme antwortete der Jüngling:I-i-ich b-bi-bin bei den Felú-Felúndin gewesen.''VERSTEHE. WAS WAR DEINE SORGE?'', erwiderte der neugierige Riese. Hinter meinem Rücken wird viel gelästert über mich. Jeder hasst mich und ich wollte nur wissen wieso das so ist. Bzw. wie ich es ändern kann. Man sagt sich ich sei ein gefährlicher Magier der nur auf Ruhm und Macht aus sei. Es stimmt doch so gar nicht. Ja, ich will stärker werden aber so schlimm ist es doch nicht! Der Zyklop überlegte kurz, zumindest schien es so, doch das konnte nicht sein, denn den Erzählungen zufolge waren sie dumm, und er meinte dann: ''ICH VERSTEHE JUNGER MAGIER! DU HAST WOHL EIN PROBLEM MIT DIR SELBST WENN DU DICH NICHT WIE DER MÄCHTIGSTE FÜHLEN KANNST. ICH KANN DIR NICHT HELFEN ICH BIN NUR EIN ZYKLOP. ABER HINTER DEM GEBIRGE NUR 300 KILOMETER ENTFERNT IST EIN KLEINES DORF. VIELLEICHT SUCHST DU DA NEUE FREUNDE! DOCH WEHE ICH SEHE DICH NOCH EINMAL HIER!'' Verängstigt und zugleich glücklich antwortete er:Ist gut. Danke für die Weisheit. Ich werde sofort meine Reise antreten. So ging er. Er wollte eigentlich nicht, doch er konnte dem Zyklop nicht wiedersprechen. Er wollte in sein altes Dorf wo seine Familie war. Doch umdrehen ging nicht. Der Zyklop war riesig, und es schien als ob er den Magier die ganze Zeit beobachten würde.
Müde von dem weiten Weg, der für den Zyklop ja nur ein Katzensprung war, kam der junge Magier Effitrin endlich an. Es war ein sehr kleines Dorf das eher arm schien. Es war überall ziemlich leer und nur wenige arbeitende Kobolde waren zu sehen. Es war zu dieser Zeit üblich Kobolde für seine Zwecke zu nutzen. Schon vor weitem konnte er erkennen, dass dieses Dorf nahe an einem riesigen Palast liegt. Dadurch niemand hier war suchte er im Palast sein Glück. Doch auch da war niemand zu sehen. Er hörte nur lautes Gerede und folgte dem Klang. Es war eine Taverne, aus der die Klänge betrunkener Männer kamen. Er betrat diese, und war erstaunt. Es war wie in einer normalen Taverne. Zumindest die Gesellschaft. Die Ambiente war atemberaubend. Wie durch Magie sah alles hell und glänzend aus. Es gab kaum Schmutz und Staub was doch eher üblich war in der Taverne seines Dorfes. Er setzte sich, und eine Bedienung kam sofort um ihn zu fragen was er Essen oder Trinken wolle. Sowas kannte er nicht, denn sie zählte ihm Speisen und Getränke auf, die er noch nie gehört hatte. Er kannte nur Brot, Bier und Wein. Er wurde auch von den einheimischen schnell bemerkt und man verwickelte ihn in ein Gespräch. Er fand es atemberaubend und durfte sogar hier übernachten. Die nächsten Tage war er täglich in der Taverne und lernte Zeit für Zeit die leute kennen. Und als er seine Geschichte erzählte, warum er den weiten weg machte, waren alle etwas misstrauisch. Er hat mit einem Zyklop geplaudert? Und der hat ihn nicht gleich gefressen? Was für ein schwachsinn! Doch er wirkte nett der junge Magier somit wurde er hier gut behandelt.
Der Magier fand neue Freunde und war plötzlich ein wichtiger Genosse. Dadurch wurde die Taverne bekannt die zu damaligen Zeiten auch oft ''Taverne des lachenden Helfers'' genannt wurde. Selbst im alter war der Magier, schon lange nicht mehr machthungrig, noch am erzählen, wie wunderbar diese Taverne nicht ist. Bis heute ist die Taverne die beliebteste in ganz Xhodon.